Aktuelles

Die Geschichte zur Rettung der Glocken

11.10.1974

Geschichte von der Rettung der zwei Glocken der St. Josefskirche in Bichlbach im ersten Weltkrieg.

aufgeschreiben von Heinrich Feineler, geboren und aufgewachsen in Bichlbach, Gasthaus Sonne.

Leihgaben für die Ausstellung "Mit Messer und Schlegel"

30.06.2017

Werke Pfrontener Bildhauer im Außerfern

Die Ausstellung im Museum im Grünen Haus, Reutte dauert vom 30. Juni bis 28. Oktober 2017. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 13:00 bis 17:00 Uhr. Jeden ersten Donnerstag im Monat bis 19:00 Uhr, samt kostenloser Führung um 17:30 Uhr.

Die Sommerausstellung des Museumsvereins des Bezirkes Reutte beschäftigt sich heuer mit sieben Bildhauern aus Pfronten und ihrem Schaffen im Außerfern. Schon vor der Öffnung der Grenzen durch die Europäische Union gab es zwischen dem Allgäu und dem Außerfern einen regen Künstleraustausch. Viele Generationen von Stuckateuren aus dem Tannheimer Tal gingen nach Schwaben. In Pfronten gab es im 17. und 18. Jahrhundert mehrere Bildhauerwerkstätten, die Figuren ins Außerfern lieferten. So findet man fast in jedem Gotteshaus im Tannheimer Tal ein Werk eines Pfrontener Künstlers. Anlass für die Ausstellung ist der 250. Todestag von Peter Heel (*1696 - †1767), dessen letzte Figur im Museum im Grünen Haus zu sehen ist. Aber auch Martin Schneider, Nikolaus Babel, Joseph Stapf, Mang Anton Stapf, Maximilian Hitzelberger und Johann Sigmund Hitzelberger lieferten Figuren in zahlreiche Gotteshäuser des heutigen Bezirks Reutte. Anhand ausgewählter Exponate lässt sich in der diesjährigen Sommerausstellung die Entwicklung der Bildhauerkunst vom Frühbarock bis zum Klassizismus sehr gut veranschaulichen.

Diese Leihgaben von der Pfarrkirche St. Laurentius Bichlbach und von der Zunftkirche St. Josef Bichlbach sind während des Ausstellungszeitraumes  im Museum im Grünen Haus in Reutte zu bewundern. Hingehen lohnt sich!

Restaurierung Heiliger Josef

20.06.2017

Die Statue des Hl. Josef mit Jesuskind, die im Materl vor der Zunftkirche steht, wird renoviert. Mit dieser Restaurieung wurde die Firma Malerei Hornstein in Reutte beauftragt. Der Hl. Josef ist bei Gabi und Elisabeth Hornstein in Meisterhand!

Bichlkreuz

19.06.2017

Das Bichlkreuz. Im Kreuzbalken ist die Jahreszahl 1777 eingeschnitzt, weitere Jahreszahlen zeugen von der Instandhaltung im Laufe  der Zeit. Und die letzte Generalsanierung wurde 2016 durch eine Privatinitiative von Werner Hosp und Max Linser vorgenommen. Zu diesem Kreuz führt auch ein neu angelegter Fußweg und das Kreuz steht am östlichen Rand des Bichls, hoch über der Zunftkirche St. Josef und oberhalb der Pension Tirol. Der Fußweg ist gut beschildert und in wenigen Gehminuten erreichen sie diesen wunderbaren Ort. Von dort genießen Sie einen herrlichen Blick zur Zunftkirche und auf einen Teil des Dorfes Bichlbach. Genießen Sie es!

Bruderschaftsversammlung

19.03.2017

Am 19. März 2017 fand in der Zunftkirche Bichlbach die Zunftfeier und anschließend im Bichlbacher Dorfheim die Bruderschaftsversammlung statt.

Zahlreiche Mitglieder, Ratsmitglieder, Gönner, Freunde und Gäste wohnten dieser ehrwürdigen Veranstaltung bei.

Paul Strolz, GF Präsident durfte an diesem Josefstag honorige Damen und Herren begrüßen u.a. Herrn HW Pfarrer Tomasz Kukulka (Bruderschaftsmeister), Herrn Diakon MMag. Thomas Witsch, Frau Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann (Ratsmitglied), Herrn Dr. Reinhard Schretter (TIWAG-Aufsichtsratsvorsitzender), Herrn Josef Handle (Obmann des Handwerkervereins Kappl), Herrn Robert Mayr (Obmann Zunft der Fuhrleute Imst) und Hausherr Bgm. Klaus Ziernhöld (Ratsmitglied).

Festredner Roland Wolf, Mitbegründer und Mitinhaber der Firma ROLF Spectacles und Monoceros stellte diese außergewöhnliche Firma in einem Kurzfilm vor. Im Anschluß erzählte Herr Wolf seine Geschichte als „Unternehmer und Visionär aus Leidenschaft“. Mit seiner launischen und leidenschaftlichen Redensart begeisterte Herr Wolf die aufmerksamen Zuhörer.

Als letzten Höhepunkt wurde der Sozialpreis 2017 übergeben. Der Träger ist das Palliativ-Team Außerfern. Bei der Palliativbegleitung stehen Beschwerdelinderung und Schmerzbehandlung, die Wünsche und Ziele sowie das Befinden der Patienten und Patientinnen, ihrer Angehörigen und Bezugspersonen im Vordergrund, damit ein Leben in Wertschätzung, Eigenverantwortung und Lebensfreude ermöglicht werden kann. Eine schwere Krankheit verändert das Leben grundsätzlich. Nichts scheint mehr zu sein wie es vorher war. Das gilt sowohl für die Betroffenen, als auch für deren Angehörige. Den Preis nahmen Frau Erika Petz-Mattes (Koordinatorin und Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin) und Frau Dr. Renate Wörle, stellvertretend für das gesamte Team, das im Bezirkskrankhaus Reutte stationiert ist, entgegen. Im Anschluss gab Frau Erika Petz-Mattes der Bruderschaftsversammlung einen kleinen Einblick in ihre tägliche Arbeit.

Alle Bilder: © p.strolz@direkt.at

So war es früher

03.11.2016

Ein Pressebericht über die Entstehung der einzigen Zunftkirche Österreichs - von Mag. Peter Linser. Erschienen in der Rundschau am 3. November 2016.

Bruderschaftsversammlung

19.03.2016

Die Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach feierte am Samstag, dem 19. März 2016 den Zunfttag. Den feierlichen Gottesdienst in der Zunftkirche Bichlbach zelebrierte Herr Dekan Franz Neuner. Im Anschluss wurde die Bruderschaftsversammlung mit Tätigkeits- und Kassabericht im Dorfheim Bichlbach abgehalten. Der geschäftsführende Präsident Paul Strolz durfte ganz besonders Herrn Landesamtsdirektor-Stellvertreter Hofrat Dr. Dietmar Schennach, Herrn Pastoralassistent Mag. Paul Mascher, Herrn DI Siegfried Kerle, Herrn Bürgermeister Klaus Ziernhöld und den Festredner Herrn Ing. Reinhard Heiserer begrüßen. Weiters eine Abordnung der Zunft-Fuhrleute aus Imst und den Herrn Obmann des Handwerkervereins Kappl Josef Handle. Foto rechts: Ing. Reinhard Heiserer

Entschuldigt haben sich Herr Diözesanadministrator Mag. Jakob Bürgler (Vertretung des Präses), Herr Alt-Dekan Monsignore Ernst Pohler, Herr Pfarrer Tomasz Kukulka (Bruderschaftsmeister), Herr Landeshauptmann Günther Platter (Schirmherr), Frau Bundesrätin Sonja Ledl-Rossmann (Ratsmitglied) und Frau Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf (Weltlicher Assistent).

Festredner Herr Ing. Reinhard Heiserer sprach mit großer Leidenschaft zum Thema "Heimat fremde Heimat" - Entwicklungsprojekte - wie sie funktionieren können. Dabei zeigte Heiserer die Missstände weltweit ohne wenn und aber auf. Die Bilder und die Wörter die er dafür verwendete, regten die zahlreichen Besucher zum Nachdenken an. Es gibt sehr viele Länder die in Not und Elend leben, ohne Chance auf eine bessere Zukunft, ohne große Perspektiven, aber dafür mit Kinderarbeit. Dies wird oft von der industrialisierten Welt schamlos ausgenützt.

Für sein unermüdliches inter/nationales Engagement als Organisator, Gründer, Ideengeber und aktiver Mitarbeiter zahlreicher sozialer Projekte weltweit wurde Herr Ing. Reinhard Heiserer mit dem SOZIALPREIS 2016 ausgezeichnet. Diese symbolische Auszeichnung und Anerkennung für herausragende soziale Leistung(en) wurde erstmals 2010 vergeben.

Alle Bilder: © Robert Schranzhofer

Bruderschaftsversammlung

19.03.2015

Am Donnerstag, dem 19. März 2015, wurde in Bichlbach die "öffentliche Bruderschaftsversammlung" abgehalten.

Nach dem, von einer Bläsergruppe der Musikkapelle Bichlbach umrahmten, Festgottesdienst mit Dekan Mag. Franz Neuner wurde die alljährliche Bruderschaftsversammlung im Dorfheim Bichlbach abgehalten.
Der geschäftsführende Zunfbruder, Bürgermeister Ziernhöld Klaus, konnte neben der hohen Geistlichkeit den Landesamtsdirektor Stv. Dietmar Schennach, die Bundesrätin Sonja Ledl-Rossmann, den Präsidenten des Tiroler Landtages Herwig Van Staa und den Festredner des heutigen Abends, Dr. Theo Waigel im Saal begrüßen.

Dr. Theo Waigel begeisterte das Publikum im Saal ("man konnte eine Stecknadel fallen hören") zum Thema "Europa - Heimat der Regionen"

Der Sozialpreis der Zunftbruderschaft St. Joseph ging heuer an die "Heiterwanger Frauen" für ihren unermüdlichen sozialen Einsatz.

Bruderschaftsversammlung

19.03.2014

Am 19. März 2014 läd die Zunftbruderschaft St. Joseph zu ihrer alljählichen Bruderschaftsversammlung ins Dorfheim in Bichlbach ein.
Das dazugehörige Programm entnehmen Sie bitte dem beiliegendem Folder.

Ausstellungseröffnung 40 Jahre Wiedergeburt Zunftkriche St. Josef

09.03.2014

40 Jahre nach der Wiedergeburt der Zunftkirche St. Josef in Bichlbach

Der Zeitpunkt der letzten Renovierung liegt bereits 40 Jahre zurück. Mut und Ausdauer, der große Einsatz vieler Helfer, guter Handwerker und Restauratoren haben diese Kirche vor dem Verfall gerettet.

Geschichtlicher Überblick
Bereits im Jahre 1694 wurde in Bichlbach die Zunft der Bauhandwerker durch ein kaiserliches Privileg gegründet. Deren Mitglieder ermöglichten den Bau der einzigen Zunftkirche Europas. Nach Aufhebung der  Zünfte (1848) verfiel das Gotteshaus mehr und mehr. Dank eines Komitees zur Errettung des Kulturdenkmales wurde im Sommer 1973 mit der Renovierung begonnen, die 1974 abgeschlossen wurde. Es konstituierte sich wieder eine Bruderschaft, die sich die Erhaltung der Zunftkirche zur Aufgabe stellte. Die alte Tradition der Zunftversammlung am Josefitag hat sich erhalten, wird aber leider von der Bevölkerung immer weniger  angenommen. Auch die Außerferner Handwerker und Gewerbetreibenden, deren Vorfahren ja die Begründer  der Zunft waren, besinnen sich anscheinend nicht mehr dieser alten Überlieferung. Wenn auch nicht jeder den  gleichen Zugang zum Glauben hat, wäre die Zunftfeier in Bichlbach eine gute Gelegenheit, Berufskollegen und  Freunde in geselliger Runde im Dorfheim zu treffen. Die Zunftbruderschaft ist außerdem bemüht, für die  Bruderschaftsversammlung gute und interessante Festredner zu finden. So gesehen ist ein Besuch der St.-Josef-Bruderschaftsfeier sicher lohnenswert.
Wir laden dazu alle recht herzlich ein.