Aktuelles

Mariensingen

30.05.2026

MARIENSINGEN mit der Oberländer Sängerrunde

Das MARIENSINGEN in der Zunftkirche fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei der Zunft“ am 30. Mai 2026 statt. Obmann Paul Strolz begrüßte die „Oberländer Sängerrunde“ unter der Leitung von Dr. Otmar Juen, und die zahlreichen BesucherInnen. Die einzige Zunftkirche Österreichs ist für derartige Veranstaltungen ein besonderer Ort - ein schlichtes, einfaches barockes Juwel, erbaut 1710. Ein Ort der Erinnerungskultur, ein Erfahrungsraum, der Identität stiftet und gesellschaftliche Entwicklung spiegelt. Die Oberländer Sängerrunde präsentierte eine harmonische Auswahl an Marienliedern. Die Besucher quittierten die Ausführungen der Sängerrunde mit tosendem Applaus - daraus resultierten zwei Zugaben!

Im Marienmonat Mai bewundern wir MARIA, mit wie viel Mut und Vertrauen sie sich den Realitäten ihres Lebens stellte: die ungewöhnliche Empfängnis, das Begleiten eines ganz speziellen Kindes, das schreckliche Leiden ihres Sohnes und schließlich seine wunderbare Auferstehung. Immer wieder musste Maria sich neuen Realitäten stellen und diese mit Liebe und Vertrauen tragen und durchleben. Kein Wunder, dass sich viele Menschen Maria nahe fühlen. Gerade Kinder und Jugendliche in unseren Gemeinden sollten den Glauben als Halt im Leben und die Pfarre als Ort der Beheimatung erfahren. Wünschen wir unserer Kirche und ihren Verantwortlichen eine ordentliche Portion MUT und VERTRAUEN, sich – so wie Maria – den Realitäten unserer Zeit zu stellen. So wünschen wir uns uns allen: Mut und Vertrauen von Maria lernen! (Text: Frau Dipl. Päd. Gertraud Gleffe-Martinz)
 

Das Mariensingen, eine Oase des Abschaltens in der Zunftkirche, das Zur-Ruhe-Kommen, der schöne Kirchenraum, die wunderbaren Lieder der Oberländer Sängerrunde - alles das hat gutgetan, und es will eine Empfehlung sein: Leben wir unser Leben, schenken wir uns Zeit.

Kunst der kreativen Köpfe

25.05.2026

„Kunst der kreativen Köpfe“ - eine Ausstellung der Abschlussarbeiten und weitere Werke von zehn Absolventinnen der Fachschule für Kunsthandwerk und Design Elbigenalp. Voller berechtigtem Stolz präsentierten die jungen Leute ihre Exponate bei der sehr gut besuchten Vernissage im Zunftmuseum Bichlbach (Zunfthaus).

Aus der Sparte Bildhauerei kann man bei der Ausstellung Werke aus Holz, Stein, Ton oder Bronzeguss bewundern, während aus der Sparte Malerei nicht zuletzt Bleistiftzeichnungen und Ölmalereien großes Lob erhielten. Die Schülerinnen der „Schnitzschule“ (unter diesem Namen ist die Bildungseinrichtung weithin bekannt) stammen aus den verschiedensten Landesteilen Tirols.

Die 17-jährige Marina Kühlechner kommt zum Beispiel aus Angerberg im Bezirk Kufstein. Nach ihrem Abschluss in Elbigenalp zieht es sie nach Bad Tölz, um sich im Restaurierungsbereich weiterzubilden, denn sie interessiert sich auch sehr für Kunstgeschichte und historische Objekte.

Der Holzbildhauerei hat sich wiederum Lilo Schaber (19) aus Wildermieming verschrieben. Ihr Fernziel: der Meisterbrief. Ihr Abschlussprojekt trägt den Titel „Perspektive zum Thema Zweiseitigkeit“.

Der „Zeit zwischen Anfang und Ende“ widmete sich Melanie Gostner (17) aus Hall in ihrer Arbeit. Der Schwerpunkt ihrer Ausbildung lag bei Malen, Vergolden und Schriftdesign. Und das möchte sie auch in ihrer beruflichen Zukunft miteinander verbinden.

„Zwischen Werden und Sein“ bewegte sich schließlich Kimmy Kircher (19) aus Tannheim in ihrem Projekt, das ihr Interesse für Philosophie widerspiegelt. Sie fasziniert zudem die Steinbildhauerei, und irgendwann möchte sie daher Holz und Stein miteinander verbinden.

Madlen Zabernig, eine Schülerin der Fachschule, hatte Walter Feineler, den Obmann der Kulturrunde Bichlbach, für dieses Ausstellungsprojekt begeistern können. So unterschiedliche Persönlichkeiten sie prägen, so sehr ist doch auch zu spüren, wie alle die Leidenschaft für das künstlerische Gestalten miteinander verbindet. Und daher spürt der Betrachter auch die gute Gemeinschaft, die an dieser Schule herrscht. Diese bewundernswerte Ausstellung ist noch bis Sonntag, 28. Juni 2026 im Zunftmuseum Bichlbach zu sehen.

Öffnungszeiten Zunftmuseum:
Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr.
Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr.

Musik für die Seele

17.04.2026

Eine bewundernswerte Anzahl von Menschen kam am 17. April 2026 zum Konzert "Musik für die Seele" in die Bichlbacher Zunftkirche. Es war ein hochwertiger Beitrag im Bereich Kunst & Kultur. Die Darbietungen der Solisten HEIDI ABFALTER (Harfe) und HANNES NEURURER (Harmonika), gemeinsam mit SchülerInnen der Landesmusikschule Reutte-Ausserfern waren ein Genuss für die ZuhörerInnen. Welch hohen Stellenwert Kunst & Kultur im Ausserfern, in diesem Fall im Zwischentoren einnimmt, bewies einmal mehr die Tatsache, dass die Zunftkirche tatsächlich aus ihren Nähten platzte. Den DarstellerInnen gebühren großes Lob und höchste Anerkennung seitens der begeisterten BesucherInnen.  

Zunftfeier und Generalversammlung 2026

19.03.2026

Das Jahr 2025 nimmt eine zentrale Rolle in der Geschichte der 1694 gegründeten Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach ein: Nicht nur, dass die bis dahin kirchliche Vereinigung in einen öffentlich-rechtlichen, gemeinnützigen Verein umgewandelt wurde – zusätzlich galt es, die von 1710 bis 1718 erbaute Zunftkirche in großem Stil zu sanieren. Beide Aufgaben wurden erfolgreich gemeistert, und daher gab es sowohl bei der feierlichen Messe als auch bei der Generalversammlung Grund zu großer Freude.

Wie seit Jahrhunderten gewohnt, kam man dazu am Josefitag zusammen. Dekan Franz Neuner, der den Gottesdienst gemeinsam mit Bichlbachs Pfarrer Tomasz Kukulka zelebrierte, wies in seiner Predigt darauf hin, der Schutzpatron von Zunft und Land Tirol erinnere daran, dass der Mensch in seiner Arbeit Mensch sein dürfe, dort aber auch christliche Werte ihren Platz haben müssten. Den heiligen Josef charakterisierte er als „einen, der sich kümmert“ – sei er doch stets zur Stelle gewesen, „wenn es ans Anpacken ging“. Daher sei er auch der Patron derer, „die lieber im Hintergrund dort zur Stelle sind, wo es gerade notwendig ist“. Die Renovierung der Zunftkirche sei wiederum ein schönes Zeugnis dafür, dass „die Zunft das weiterführt, was unseren Vorfahren wichtig war und uns heute noch Halt gibt“.

Gute Nachrichten konnte Obmann Paul Strolz gleich zu Beginn der Zunftversammlung im Dorfheim verkünden. In dem sehr intensiven Vorjahr sei die Mitgliederzahl um elf angewachsen: 268 Personen bekennen sich aktuell zu den Zielen der Zunftbruderschaft. Die Sanierung der Zunftkirche habe sich als große Herausforderung erwiesen – schließlich seien die Kosten von geschätzten 84 000 auf rund 122 000 Euro emporgeklettert. Darauf, dieses Projekt dennoch (auch dank Fördermitteln und Spendengeldern) geschultert zu haben, könne man stolz sein: „Wir stehen in der Verantwortung, das zu schätzen und zu ehren, was unsere Vorfahren geschaffen haben. Und das wollen wir den kommenden Generationen in einem guten Zustand übergeben.“

Als Tradition der Zunft hat sich mittlerweile auch die Verleihung des Sozialpreises etabliert. Die 15. Ehrung dieser Art ging nun an den „Benefiz-Sozialfonds Region 50“, dem es in einem Vierteljahrhundert gelang, durch geradezu legendäre Benefizkonzerte mit weithin bekannten Künstlern über 200.000 Euro zusammenzubringen. Damit konnte und kann man notleidenden Menschen im Zwischentoren zur Seite stehen. „Da konnte man sehr viel Licht in so manches graue Dasein bringen“, würdigte Laudator Rudolf Fröhlich, der frühere Bürgermeister von Heiterwang und erste Regionsobmann, dieses Engagement. Das Geld sei immer gut verwaltet worden, sodass man ganz schnell helfen könne, wenn Not am Mann sei.

Bichlbachs Bürgermeister Stefan Schwarz, der qua Amt auch dem Vorstand der Zunftbruderschaft angehört, freute sich schließlich nicht nur darüber, dass die Zunftkirche wieder zu einem wahren Schmuckstück geworden sei, auf das ganz Bichlbach stolz sein könne, sondern auch darüber, dass das Zunftmuseum mit dem Einzug der Gemeindeverwaltung in das renovierte Zunfthaus eine enorme Aufwertung erfahren habe: Nun sei es nämlich täglich allen Interessierten zugänglich.

INFO: Am Freitag, 17. April, um 19 Uhr erklingt in der Bichlbacher Zunftkirche „Musik für die Seele“. Heidi Abfalter (Harfe) und Hannes Neururer (Steirische Harmonika) spielen dabei gemeinsam mit Schülern der Landesmusikschule Reutte-Außerfern.

Bildtext: Dekan Franz Neuner (links), Obmann Paul Strolz (rechts), Bichlbachs Bürgermeister Stefan Schwarz (2. Von rechts) und Laudator Rudolf Fröhlich (4. von rechts) gratulieren den Repräsentanten des Sozialfonds Region 50 zum Sozialpreis der Zunftbruderschaft St. Josef: Emma Rauch (Witwe von Hans Rauch, des Initiators der 1985 gegründeten Organisation), Werner Gläser, Dr. Birgit Fasser-Heiß (2. bis 4. von links) sowie Ingo Rotter (3. von rechts), der als ORF-Moderator seine Kontakte zu exzellenten Künstlern einbrachte, um sie für zum Kult gewordene Benefizkonzerte in Ehrwald zu gewinnen.

 

Dankgottesdienst

23.11.2025

Nach erfolgreicher und unfallfreier Sanierung/Renovierung des historischen Gebäudes „Zunftkirche zu St. Josef“ feierte die Bevölkerung am Christkönigsonntag, 23. November 2025 in der Zunftkirche Bichlbach einen Dankgottesdienst. Pfarrer Tomasz Kukulka bedankte sich im Namen der Pfarre für die von der Ferne sichtbar und gelungenen  Instandhaltungsarbeiten, mit einem Investitionsvolumen von € 123.000,-. Die Messfeier wurde vom Bläserensemble "Markus Hosp und Freunde" musikalisch begleitet. Die Musiker aus verschiedenen Bundesländern erzeugten Emotionen und ließen Gänsehautmomente aufkommen. Ein sehr gemeinschaftlich gelungenes Fest der Freude und Dankbarkeit!

Obmann Paul Strolz bedankte sich bei allen Handwerkern und den Förderern und Spendern ohne deren Unterstützung so ein Projekt unmöglich ist. Er meinte: "Wer bei der Kultur spart, vergisst sich selbst!" Für den Obmann und sein Team ist Bichlbach als Ort lebendiger Kulturvermittlung eine sinnvolle Aufgabe. Zunftkirche, Zunftmuseum, Zunfthaus, Pfarrkirche zum Hl. Lorenz und die Pestkapelle sind ein kulturelles Ensemble. Ein Erfahrungsraum, der Identität stiftet und gesellschaftliche Entwicklungen spiegelt. Sind wir darauf stolz, dass wir gemeinsam das kulturelle Erbe unserer Vorfahren weiterführen und -leben dürfen." Obmann Strolz zitierte als Abschluss ein Zitat aus dem Buch 300 Jahre Zunftbruderschaft St. Josef (1994) von Bischof Dr. Reinhold Stecher: „Die Zunftkirche ist nicht aus dem Reichtum irgendeines adeligen Geschlechtes, sondern aus dem großen Miteinander gewachsen. Und so bleibt sie nicht nur ein Schmuckstück der Heimat, sondern ein zeitloses Vorbild unserer Kirche. Mit einem Dank an alle, die diese Zunftkirche tragen!"

 

Erfolgreicher Abschluss der Sanierungsarbeiten

22.11.2025

Sanierung der Zunftkirche erfolgreich und unfallfrei abgeschlossen

Die altehrwürdige Zunftkirche St. Josef zu Bichlbach erstrahlt weithin in neuem Glanz: Ende Oktober 2025 wurden die Arbeiten der Neueindeckung des Schindeldaches, des Turmes, der Fassade, der feuchten Stellen im Innenbereich und der Spenglerarbeiten erfolgreich und unfallfrei abgeschlossen.

Mit einem Dankgottesdienst am 23. November 2025 feierten die Zunftmitglieder und die gesamte Bevölkerung den unfallfreien Ablauf der Sanierung. Pfarrer Tomasz Kukulka würdigte in seiner Predigt den Einsatz vieler HelferInnen. Paul Strolz, Obmann der Handwerkszunftbruderschaft St. Josef, bedankte sich bei allen beteiligten Firmen: Astner Holzschindeln aus Wiesing, Zimmerei-Holzbau Poberschnigg aus Lermoos, Malerei – Vergoldung Hornstein aus Reutte, Spenglerei Strigl aus Pflach, Außerferner Gerüstbau aus Lechaschau, und bei den Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde Bichlbach und Klaus Ziernhöld.

Ein dankerfülltes Vergelt’s Gott sendete Strolz an diverse Förderstellen des Landes und an diverse Körperschaften: Kirchliches Bauen Diözese, Landesgedächtnisstiftung, Bundesdenkmalamt, Kulturabteilung Tirol, Agrargemeinschaft und Gemeindegutagrargemeinschaft Bichlbach, Planungsverband Zwischentoren, Tiroler Zugspitz Arena, Fonds für Umwelt.Soziales.Kultur der Raiffeisenbank Oberland-Reutte, Pensionistenverband Bichlbach, Gemeinde Bichlbach und den zahlreichen SpenderInnen. Strolz betonte: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele. Sind wir darauf stolz, dass wir gemeinsam das kulturelle Erbe unserer Vorfahren weiterführen und -leben dürfen – wer bei der Kultur spart, vergisst sich selbst - Kultur ist nicht vergänglich!“

Im Lauf der Jahrzehnte setzten Wind und Wetter dem Schindeldach, der Fassade, dem Turm und den Regenabflussrohren gewaltig zu. Bei einer Renovierung eines solch alten Bauwerks (die Zunftkirche wurde 1710 erbaut und vor 51 Jahren grundlegend saniert) ist man vor Überraschungen natürlich nie gefeit, deshalb dauerten die Arbeiten von Juli bis Oktober 2025. Unvorhersehbaren Arbeiten konnten nicht im ursprünglichen Budget enthalten sein. „Und daher erhöhten sich die Kosten auf € 123.000,-“ erklärte Obmann Strolz.

Tinzltag Imst

22.11.2025

Beim "Tinzltag" der Fuhrleutezunft Imst waren Klaus Ziernhöld, Walter Feineler und Paul Strolz vertreten. Auch der "Kappler Handwerkerverein" war zu Gast in Imst. Um 9:00 Uhr fand der Gottesdienst in der Imster Stadtpfarrkirche statt und danach gings zur Zunftversammlung ins Hotel Hirschen.   

Frauen zu Gast im Zunftmuseum

24.10.2025

Frauen zu Gast im Zunftmuseum ist eine Veranstaltung der Kulturrunde Bichlbach-Wengle-Lähn.
Phänomenale Frauen - eine Lesung der anderen Art von und mit Frau Dr. Gudrun Hermann.  Die Stimmen von Frauen gehört gehört! Diese LESUNG ist eine HOMMAGE an FRAUEN, die mit Worten die Welt bewegt haben und an jene, die es im Stillen tun.
 
FREITAG, 14. November 2025
Beginn 19:00 Uhr
Zunftmuseum Bichlbach Wahl 31a (Zunft/-Gemeindehaus)

Zu Gast bei der Zunft

15.10.2025

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei der Zunft“ erzählte Barbara Flad, die Leiterin der in Zams beheimateten Kongregation der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul, am Mittwoch, 15. Oktober, um 19 Uhr im Dorfheim Bichlbach über ihre Arbeit als Generaloberin, Konzernchefin und Gottsucherin.

Die Studien über Soziale Arbeit und Katholische Theologie und die Auslandserfahrungen in England und Peru waren für ihren weiteren beruflichen Lebensweg sehr wertvoll. Die 48-jährige, gebürtige Münchnerin promovierte 2021 zusätzlich zur Doktorin der Philosophie im Fachbereich Palliative Care. Seit Anfang dieses Jahres wurde sie zur Generaloberin ihrer Kongregation gewählt. Sie ist damit letztverantwortlich für die Schwesterngemeinschaft und deren Einrichtungen in den Bereichen Bildung sowie Gesundheits- und Sozialwesen. In ihrem Vortrag gab sie einen spannenden Einblick in ihren gefüllten Terminkalender.

Kultur Nacht 2025

11.10.2025

Im Rahmen der Kultur Nacht Außerfern startete am 11. Oktober 2025 um 18:00 Uhr im Bichlbacher Zunftmuseum die "Huanza"-Veranstaltung mit dem Titel „Ein Abend für alle Sinne“. Nach einer Begrüßung durch den Obmann der Kulturrunde Bichlbach-Wengle-Lähn, Walter Feineler, erzählte Jürgen Gerrmann über das Bild der Großeltern, das sehr positiv ist und man meist vergisst, wie anstrengend und schwierig das Leben von Oma und Opa gewesen sein musste. Er erklärte, dass die Oma von Christine Schneider, der Künstlerin dieses Abends, für eine Generation steht, in der die Frauen doppelt so stark sein mussten wie in anderen. Christine Schneider erzählte, dass ihre Oma viel Leid erleben musste und auch eine harte Zeit in den Bergen hinter sich hatte. Was sie aber nie vergessen wird, ist, dass sie an manchen Tagen das Lied vom Edelweiß „Das schönste Bliamerl“ gesungen hat. Daher trägt die Ausstellung auch den Titel dieses Liedes und ist ganz ihrer Oma gewidmet. DREIFACHEGENIALITÄT. Zur Eröffnung der Ausstellung las Claudia Lang-Forcher von drei genialen Frauen. Sie begann mit einer Geschichte von Mileva Einstein-Maric, einer engagierten Physikstudentin, die aufgrund dessen, dass sie während des Studiums ihrem Mann, Albert Einstein, begegnete, es nie zur Physikerin und Mathematikerin geschafft hatte und was sie alles wegen ihm verloren hatte. Unter dem Titel „Doch dazwischen kam die Liebe“ erzählte sie nicht nur von dieser brillanten Wissenschaſtlerin, sondern auch die Geschichte von Dr. Anna Dengel, die sich für das, wofür sie sich begeisterte, einsetzte und so 50 Krankenhäuser gründete, auch wenn es schwer war. Weiters trug Claudia Lang-Forcher ein Interview mit einer Zwangsarbeiterin vor, die schließlich im Bezirk Reutte heiratete, um hierbleiben zu dürfen. Untermalt wurde diese Veranstaltung von Liedern, die von Ulrike Aicher geschrieben und gesungen wurden. Dabei erhielt sie Unterstützung von Eva-Maria Kleiner. Diese beiden Frauen begeisterten mit ihrem Gesang alle Besucher. QUER DURCHS AUSSERFERN.

Diese Ausstellung ist noch bis zum 12. Januar 2026 im Zunftmuseum Bichlbach zu den üblichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zu sehen.