Zunftmuseum

Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen

Die COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung ist weiterhin in Kraft: FFP2-Masken tragen, 2 Meter Abstand halten und Hände desinfizieren! Aufgrund dieser bestehenden Verordnung gibt es weiterhin keine Führungen im Zunfthaus/ -museum. Für Besucher ist das Zunfthaus/ -museum Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Neben der Bichlbacher Pfarrkirche St. Laurentius (Renovierung 2013 bis 2015) steht "Das alte Widum". Das baufällige Gebäude (es wurde 1761 erbaut) ist in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden renoviert und 2006 eröffnet worden. Jetzt ist es ein kultureller Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Neben dem Zunftmuseum beherbergt das Haus auch das Tourismusbüro der Tiroler Zugspitz Arena (TZA) und die Gemeindebücherei.

Im Zunftmuseum sind wertvolle Objekte und Materialien der Handwerkskunst und des Zunftwesen ausgestellt. Diese dokumentieren auf eindrucksvolle Art und Weise die Geschichte der Außerferner Handwerker. Hier erfahren die Besucher wie Zimmerer, Maurer, Maler, Stuckateure und Bildhauer damals gearbeitet haben. In der Zunftkirche St. Josef, die einzige Österreichs, können die eindrucksvollen Werke und Arbeiten bewundert werden.

Die Zunftbruderschaft (1977 wieder eingesetzt) organisiert Führungen in der Zunftkirche und im Zunftmuseum. Details dazu unter der Rubrik "Führungen".

Öffnungszeiten

Das Tourismusbüro der Tiroler Zugspitz Arena - und somit auch das Zunfthaus/ -museum - sind vom 19. April 2021 bis 9. Mai 2021 von Montag bis Donnerstag von 09.00 bis 12:00 Uhr geöffnet.
COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung ist weiterhin in Kraft: FFP2-Maske tragen, 2 Meter Abstand halten und Hände desinfizieren.
Der „Feierabend Huagart“ jeden Dienstag von 20.00 bis 22.00 Uhr entfällt bis auf weiteres!

Aktuelles im Museum "Grünes Haus" Reutte

Ausstellung „Handwerkszeug aus vergangener Zeit“ bis 27. Juni 2021

Werkzeuge sind aus der Geschichte des Menschen nicht wegzudenken. Spätestens seit der Steinzeit ermöglichen sie einen Teil des Nahrungserwerbs. In dieser Zeit gelingt dem Menschen auch die Verbreitung über alle Kontinente der Erde mit Ausnahme der Antarktis. Seither hat sich der Werkzeuggebrauch des Menschen immer weiter ausgedehnt und unser Erfindergeist scheint bisher keine Grenzen zu kennen. Von universellen Werkzeugen wie dem Faustkeil lassen sich Linien zum Hammer und zum Schnitzmesser von heute ziehen.

In unserer Ausstellung möchten wir unseren Besuchern einen Einblick gewähren in die Vielfalt an Werkzeugen, mit denen unsere Vorfahren ihren Alltag bestritten haben. Vom Pflug über Hammer, Amboss und Stickrahmen, bis hin zur Mausefalle zeugt jedes einzelne Werkzeug von Einfallsreichtum und Erfahrung des Herstellers. Der richtige Gebrauch des Werkzeuges war dabei genauso wichtig wie das Werkzeug an sich. Viel Zeit, Ausdauer und Kraft war notwendig, um vom Lehrling zum Meister seines Fachs zu werden. Wie in allen Lebensbereichen hat auch im Handwerk die Technik seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts Einzug gehalten. Für viele Handwerker wurde es anfangs durch neue Werkzeuge und Maschinen leichter, aber industrielle Produktionsmethoden sorgten für den Niedergang des Handwerks.

Auch wenn viele Werkzeuge heute veraltet sind und sich nicht mehr in Gebrauch befinden, so stellen sie doch einen wichtigen Schritt in der Entwicklung dar, ohne den unsere heutige moderne Zeit nicht vorstellbar wäre. Das eine oder andere Stück wird den Besucher auch an seine eigene Kindheit erinnern und klar machen, dass das Arbeiten mit den Werkzeugen aus der „guten alten Zeit“ doch recht beschwerlich.

Die Ausstellung ist bis auf weiteres im Museum im Grünen Haus zu sehen und kann jeweils von Dienstag – Samstag von 13:00 – 17:00 Uhr besucht werden.

Der Besuch der Ausstellung ist mit einer FFP2-Maske und einem Mindestabstand von 2 m möglich. Veranstaltungen und Führungen sind aufgrund der aktuellen Bestimmungen bis auf weiteres nicht möglich.