Mitglieder des Vorstandes
Konstituierung des neuen Vereines "Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach" mit Neuwahlen am 19. März 2025.
VORSTAND
Obmann: Herr Paul Strolz
Obmann-Stellvertreter: Herr Ernst Hornstein
Schriftführerin: Frau Mag. Birgit Maier-Ihrenberger
Kassierin: Frau Brigitte Hornstein
Kustos: Herr Klaus Ziernhöld
Chronist: Herr Jürgen Gerrmann
Pfarrer von Bichlbach: Herr Mag. Tomasz Kukulka
Bürgermeister von Bichlbach: Herr Stefan Schwarz
Obmann der Kulturrunde Bichlbach-Lähn-Wengle: Herr Walter Feineler
Kassaprüfer: Herr Manfred Saurer, Herr Johann Strolz,
Schirmherrschaft:
Bischof der Diözese Innsbruck: Herr MMag. Hermann Glettler
Dekan des Dekanats Breitenwang: Herr Mag. Franz Neuner
Landeshauptmann von Tirol: Herr Anton Mattle
Kraft ihres Amtes gehören der Pfarrer von Bichlbach, der Dekan des Dekanats Breitenwang und der Obmann der Kulturrunde Bichlbach-Lähn-Wengle dem Vorstand an und unterliegen nicht dem Wahlrecht durch die Generalversammlung (werden nicht gewählt).
Präsidenten von 1982
Restaurierungsausschuss Obmann
19. März 1977 bis 19. März 1982 Josef STROLZ
Neukonstruierung des Bruderschaftsrates Geschäftsführende Präsidenten 1982 bis 2025
19. März 1982 bis 19. März 1985 Ingenieur Herbert SAURER
19. März 1985 bis 19. März 1991 Bürgermeister Albert LINSER
19. März 1991 bis 19. März 1997 Baumeister Erich HEISERER
19. März 1997 bis 19. März 2003 Zimmermeister Manfred SAURER
19. März 2003 bis 19. März 2015 Bürgermeister Klaus ZIERNHÖLD
19. März 2015 bis 19. März 2025 Paul STROLZ
19. März 2025 bis 19. März 2028 Paul STROLZ (Konstituierung des Vereins "Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach" mit Neuwahlen).
Mitgliedschaft bei der Zunftbruderschaft
Werden auch Sie Mitglied beim Verein "Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach".
Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag von € 20,- p.a. unterstützen Sie die Bemühungen zur Sanierung und Erhaltung der einzigen Zunftkirche in Österreich. Und so einfach geht es: Füllen Sie bitte die Beitrittserklärung im nachfolgenden Beitrittsformular aus und senden diese an: info@zunftbruderschaft.at oder per Post an: Paul Strolz, Lechtaler Straße 38c, 6600 Lechaschau. Herzlichen Dank!
Sozialpreisträger 2009 bis 2025
Im März 2009 wurde die jährliche Vergabe eines Sozialpreises "Dach der St. Josefbruderschaft" beschlossen!
Mit diesem Sozialpreis werden seit 2010 herausragende Leistungen im Bereich des Sozialwesens mit regionalem Bezug, unter Berücksichtigung der Inhalte eines christlich-sozialen-Weltbildes, ausgezeichnet. Dies betrifft sowohl Privatinitiativen physischer Personen, als auch Initiativen von sozialen Gruppierungen, Vereinen oder sonstigen Personengesellschaften. Dieser SOZIALPREIS wird jährlich bei der Generalversammlung der St. Josefsbruderschaft vergeben und ist ein symbolischer Preis.
19. März 2010 Rotes Kreuz Reutte (Herr GF Mag. Dr. Matthias König)
19. März 2011 Paulusladen Reutte (Herr Obmann Karl Gratl)
19. März 2012 Barmherzigen Schwestern Reutte (Frau GO Mag. Dr. Gerlinde Maria Kätzler)
19. März 2013 Miteinander-Füreinander – Hand in Hand Höfen (Herr Obmann Werner Platter und Roswitha Hammerle)
19. März 2014 Kriseninterventionsteam Reutte (Herr GF Mag. Dr. Mathias König)
19. März 2015 Heiterwanger Frauen (Frau Obfrau Anita Kramer)
19. März 2016 Herr Ing. Reinhard Heiserer (Initiator und GF Jugend eine Welt, Don Bosco)
19. März 2017 Palliativ-Team Außerfern (Frau Erika Petz-Mattes und Frau Dr. Renate Wörle)
19. März 2018 Vinzenz Gemeinschaft Region Reutte (Frau Obfrau Gertrud Köck und Reinhard Beck)
19. März 2019 Herr Monsignore Altdekan Ernst Pohler †20.09.2023
19. März 2020 ABSAGE wegen C19
19. März 2021 ABSAGE wegen C19
19. März 2022 Lions Club Reutte (Herr Präsident Dr. Walter Bachlechner und Team)
19. März 2023 BASIS Frauenservice und Familienberatung Außerfern (Frau GF Evelyn Mages und Team)
19. März 2024 Herr Cons. Pfarrvikar Donatus Wagner
19. März 2025 Rotary Club Füssen-Reutte (Frau Präsidentin Cornelia Wentzler und Team)
19. März 2026 "Benefiz-Sozialfonds Region 50 - Zwischentoren“ (Frau Emma Rauch)
Vorschläge für auszuzeichnende Personen bzw. Institutionen können bis 15. September jeden Jahres beim Obmann des Vereins Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach eingebracht werden: info@zunftbruderschaft.at
Datenschutzgrundverordnung Kurzfassung
Die Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt freiwillig. Die Daten werden in der Mitgliederdatei der Zunftbruderschaft gespeichert. Wir verwenden diese Daten ausschließlich dazu, um Ihnen Informationen über die Zunftbruderschaft/Zunftkirche zu übermitteln. Eine Weitergabe an Dritte wird nicht erfolgen. Sie können die Einwilligung zur Speicherung und Verwendung Ihrer Daten jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen und Auskunft zu Ihren gespeicherten Daten erhalten. Wenn Sie nicht möchten, dass wir Ihre personenbezogenen Daten speichern und für den Zweck der Mitgliederinformation verwenden, dann teilen Sie uns das bitte in einem formlosen Schreiben mit oder an info@zunftbruderschaft.at
Mariensingen
30.05.2026
MARIENSINGEN mit der Oberländer Sängerrunde
Das MARIENSINGEN in der Zunftkirche fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei der Zunft“ am 30. Mai 2026 statt. Obmann Paul Strolz begrüßte die „Oberländer Sängerrunde“ unter der Leitung von Dr. Otmar Juen, und die zahlreichen BesucherInnen. Die einzige Zunftkirche Österreichs ist für derartige Veranstaltungen ein besonderer Ort - ein schlichtes, einfaches barockes Juwel, erbaut 1710. Ein Ort der Erinnerungskultur, ein Erfahrungsraum, der Identität stiftet und gesellschaftliche Entwicklung spiegelt. Die Oberländer Sängerrunde präsentierte eine harmonische Auswahl an Marienliedern. Die Besucher quittierten die Ausführungen der Sängerrunde mit tosendem Applaus - daraus resultierten zwei Zugaben!
Im Marienmonat Mai bewundern wir MARIA, mit wie viel Mut und Vertrauen sie sich den Realitäten ihres Lebens stellte: die ungewöhnliche Empfängnis, das Begleiten eines ganz speziellen Kindes, das schreckliche Leiden ihres Sohnes und schließlich seine wunderbare Auferstehung. Immer wieder musste Maria sich neuen Realitäten stellen und diese mit Liebe und Vertrauen tragen und durchleben. Kein Wunder, dass sich viele Menschen Maria nahe fühlen. Gerade Kinder und Jugendliche in unseren Gemeinden sollten den Glauben als Halt im Leben und die Pfarre als Ort der Beheimatung erfahren. Wünschen wir unserer Kirche und ihren Verantwortlichen eine ordentliche Portion MUT und VERTRAUEN, sich – so wie Maria – den Realitäten unserer Zeit zu stellen. So wünschen wir uns uns allen: Mut und Vertrauen von Maria lernen! (Text: Frau Dipl. Päd. Gertraud Gleffe-Martinz)
Das Mariensingen, eine Oase des Abschaltens in der Zunftkirche, das Zur-Ruhe-Kommen, der schöne Kirchenraum, die wunderbaren Lieder der Oberländer Sängerrunde - alles das hat gutgetan, und es will eine Empfehlung sein: Leben wir unser Leben, schenken wir uns Zeit.
Musik für die Seele
17.04.2026
Eine bewundernswerte Anzahl von Menschen kam am 17. April 2026 zum Konzert "Musik für die Seele" in die Bichlbacher Zunftkirche. Es war ein hochwertiger Beitrag im Bereich Kunst & Kultur. Die Darbietungen der Solisten HEIDI ABFALTER (Harfe) und HANNES NEURURER (Harmonika), gemeinsam mit SchülerInnen der Landesmusikschule Reutte-Ausserfern waren ein Genuss für die ZuhörerInnen. Welch hohen Stellenwert Kunst & Kultur im Ausserfern, in diesem Fall im Zwischentoren einnimmt, bewies einmal mehr die Tatsache, dass die Zunftkirche tatsächlich aus ihren Nähten platzte. Den DarstellerInnen gebühren großes Lob und höchste Anerkennung seitens der begeisterten BesucherInnen.
Zunftfeier und Generalversammlung 2026
19.03.2026
Das Jahr 2025 nimmt eine zentrale Rolle in der Geschichte der 1694 gegründeten Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach ein: Nicht nur, dass die bis dahin kirchliche Vereinigung in einen öffentlich-rechtlichen, gemeinnützigen Verein umgewandelt wurde – zusätzlich galt es, die von 1710 bis 1718 erbaute Zunftkirche in großem Stil zu sanieren. Beide Aufgaben wurden erfolgreich gemeistert, und daher gab es sowohl bei der feierlichen Messe als auch bei der Generalversammlung Grund zu großer Freude.
Wie seit Jahrhunderten gewohnt, kam man dazu am Josefitag zusammen. Dekan Franz Neuner, der den Gottesdienst gemeinsam mit Bichlbachs Pfarrer Tomasz Kukulka zelebrierte, wies in seiner Predigt darauf hin, der Schutzpatron von Zunft und Land Tirol erinnere daran, dass der Mensch in seiner Arbeit Mensch sein dürfe, dort aber auch christliche Werte ihren Platz haben müssten. Den heiligen Josef charakterisierte er als „einen, der sich kümmert“ – sei er doch stets zur Stelle gewesen, „wenn es ans Anpacken ging“. Daher sei er auch der Patron derer, „die lieber im Hintergrund dort zur Stelle sind, wo es gerade notwendig ist“. Die Renovierung der Zunftkirche sei wiederum ein schönes Zeugnis dafür, dass „die Zunft das weiterführt, was unseren Vorfahren wichtig war und uns heute noch Halt gibt“.
Gute Nachrichten konnte Obmann Paul Strolz gleich zu Beginn der Zunftversammlung im Dorfheim verkünden. In dem sehr intensiven Vorjahr sei die Mitgliederzahl um elf angewachsen: 268 Personen bekennen sich aktuell zu den Zielen der Zunftbruderschaft. Die Sanierung der Zunftkirche habe sich als große Herausforderung erwiesen – schließlich seien die Kosten von geschätzten 84 000 auf rund 122 000 Euro emporgeklettert. Darauf, dieses Projekt dennoch (auch dank Fördermitteln und Spendengeldern) geschultert zu haben, könne man stolz sein: „Wir stehen in der Verantwortung, das zu schätzen und zu ehren, was unsere Vorfahren geschaffen haben. Und das wollen wir den kommenden Generationen in einem guten Zustand übergeben.“
Als Tradition der Zunft hat sich mittlerweile auch die Verleihung des Sozialpreises etabliert. Die 15. Ehrung dieser Art ging nun an den „Benefiz-Sozialfonds Region 50“, dem es in einem Vierteljahrhundert gelang, durch geradezu legendäre Benefizkonzerte mit weithin bekannten Künstlern über 200.000 Euro zusammenzubringen. Damit konnte und kann man notleidenden Menschen im Zwischentoren zur Seite stehen. „Da konnte man sehr viel Licht in so manches graue Dasein bringen“, würdigte Laudator Rudolf Fröhlich, der frühere Bürgermeister von Heiterwang und erste Regionsobmann, dieses Engagement. Das Geld sei immer gut verwaltet worden, sodass man ganz schnell helfen könne, wenn Not am Mann sei.
Bichlbachs Bürgermeister Stefan Schwarz, der qua Amt auch dem Vorstand der Zunftbruderschaft angehört, freute sich schließlich nicht nur darüber, dass die Zunftkirche wieder zu einem wahren Schmuckstück geworden sei, auf das ganz Bichlbach stolz sein könne, sondern auch darüber, dass das Zunftmuseum mit dem Einzug der Gemeindeverwaltung in das renovierte Zunfthaus eine enorme Aufwertung erfahren habe: Nun sei es nämlich täglich allen Interessierten zugänglich.
INFO: Am Freitag, 17. April, um 19 Uhr erklingt in der Bichlbacher Zunftkirche „Musik für die Seele“. Heidi Abfalter (Harfe) und Hannes Neururer (Steirische Harmonika) spielen dabei gemeinsam mit Schülern der Landesmusikschule Reutte-Außerfern.
Bildtext: Dekan Franz Neuner (links), Obmann Paul Strolz (rechts), Bichlbachs Bürgermeister Stefan Schwarz (2. Von rechts) und Laudator Rudolf Fröhlich (4. von rechts) gratulieren den Repräsentanten des Sozialfonds Region 50 zum Sozialpreis der Zunftbruderschaft St. Josef: Emma Rauch (Witwe von Hans Rauch, des Initiators der 1985 gegründeten Organisation), Werner Gläser, Dr. Birgit Fasser-Heiß (2. bis 4. von links) sowie Ingo Rotter (3. von rechts), der als ORF-Moderator seine Kontakte zu exzellenten Künstlern einbrachte, um sie für zum Kult gewordene Benefizkonzerte in Ehrwald zu gewinnen.
Dankgottesdienst
23.11.2025
Nach erfolgreicher und unfallfreier Sanierung/Renovierung des historischen Gebäudes „Zunftkirche zu St. Josef“ feierte die Bevölkerung am Christkönigsonntag, 23. November 2025 in der Zunftkirche Bichlbach einen Dankgottesdienst. Pfarrer Tomasz Kukulka bedankte sich im Namen der Pfarre für die von der Ferne sichtbar und gelungenen Instandhaltungsarbeiten, mit einem Investitionsvolumen von € 123.000,-. Die Messfeier wurde vom Bläserensemble "Markus Hosp und Freunde" musikalisch begleitet. Die Musiker aus verschiedenen Bundesländern erzeugten Emotionen und ließen Gänsehautmomente aufkommen. Ein sehr gemeinschaftlich gelungenes Fest der Freude und Dankbarkeit!
Obmann Paul Strolz bedankte sich bei allen Handwerkern und den Förderern und Spendern ohne deren Unterstützung so ein Projekt unmöglich ist. Er meinte: "Wer bei der Kultur spart, vergisst sich selbst!" Für den Obmann und sein Team ist Bichlbach als Ort lebendiger Kulturvermittlung eine sinnvolle Aufgabe. Zunftkirche, Zunftmuseum, Zunfthaus, Pfarrkirche zum Hl. Lorenz und die Pestkapelle sind ein kulturelles Ensemble. Ein Erfahrungsraum, der Identität stiftet und gesellschaftliche Entwicklungen spiegelt. Sind wir darauf stolz, dass wir gemeinsam das kulturelle Erbe unserer Vorfahren weiterführen und -leben dürfen." Obmann Strolz zitierte als Abschluss ein Zitat aus dem Buch 300 Jahre Zunftbruderschaft St. Josef (1994) von Bischof Dr. Reinhold Stecher: „Die Zunftkirche ist nicht aus dem Reichtum irgendeines adeligen Geschlechtes, sondern aus dem großen Miteinander gewachsen. Und so bleibt sie nicht nur ein Schmuckstück der Heimat, sondern ein zeitloses Vorbild unserer Kirche. Mit einem Dank an alle, die diese Zunftkirche tragen!"
Erfolgreicher Abschluss der Sanierungsarbeiten
22.11.2025
Sanierung der Zunftkirche erfolgreich und unfallfrei abgeschlossen
Die altehrwürdige Zunftkirche St. Josef zu Bichlbach erstrahlt weithin in neuem Glanz: Ende Oktober 2025 wurden die Arbeiten der Neueindeckung des Schindeldaches, des Turmes, der Fassade, der feuchten Stellen im Innenbereich und der Spenglerarbeiten erfolgreich und unfallfrei abgeschlossen.
Mit einem Dankgottesdienst am 23. November 2025 feierten die Zunftmitglieder und die gesamte Bevölkerung den unfallfreien Ablauf der Sanierung. Pfarrer Tomasz Kukulka würdigte in seiner Predigt den Einsatz vieler HelferInnen. Paul Strolz, Obmann der Handwerkszunftbruderschaft St. Josef, bedankte sich bei allen beteiligten Firmen: Astner Holzschindeln aus Wiesing, Zimmerei-Holzbau Poberschnigg aus Lermoos, Malerei – Vergoldung Hornstein aus Reutte, Spenglerei Strigl aus Pflach, Außerferner Gerüstbau aus Lechaschau, und bei den Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde Bichlbach und Klaus Ziernhöld.
Ein dankerfülltes Vergelt’s Gott sendete Strolz an diverse Förderstellen des Landes und an diverse Körperschaften: Kirchliches Bauen Diözese, Landesgedächtnisstiftung, Bundesdenkmalamt, Kulturabteilung Tirol, Agrargemeinschaft und Gemeindegutagrargemeinschaft Bichlbach, Planungsverband Zwischentoren, Tiroler Zugspitz Arena, Fonds für Umwelt.Soziales.Kultur der Raiffeisenbank Oberland-Reutte, Pensionistenverband Bichlbach, Gemeinde Bichlbach und den zahlreichen SpenderInnen. Strolz betonte: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele. Sind wir darauf stolz, dass wir gemeinsam das kulturelle Erbe unserer Vorfahren weiterführen und -leben dürfen – wer bei der Kultur spart, vergisst sich selbst - Kultur ist nicht vergänglich!“
Im Lauf der Jahrzehnte setzten Wind und Wetter dem Schindeldach, der Fassade, dem Turm und den Regenabflussrohren gewaltig zu. Bei einer Renovierung eines solch alten Bauwerks (die Zunftkirche wurde 1710 erbaut und vor 51 Jahren grundlegend saniert) ist man vor Überraschungen natürlich nie gefeit, deshalb dauerten die Arbeiten von Juli bis Oktober 2025. Unvorhersehbaren Arbeiten konnten nicht im ursprünglichen Budget enthalten sein. „Und daher erhöhten sich die Kosten auf € 123.000,-“ erklärte Obmann Strolz.
Tinzltag Imst
22.11.2025
Beim "Tinzltag" der Fuhrleutezunft Imst waren Klaus Ziernhöld, Walter Feineler und Paul Strolz vertreten. Auch der "Kappler Handwerkerverein" war zu Gast in Imst. Um 9:00 Uhr fand der Gottesdienst in der Imster Stadtpfarrkirche statt und danach gings zur Zunftversammlung ins Hotel Hirschen.
Zu Gast bei der Zunft
15.10.2025
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei der Zunft“ erzählte Barbara Flad, die Leiterin der in Zams beheimateten Kongregation der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul, am Mittwoch, 15. Oktober, um 19 Uhr im Dorfheim Bichlbach über ihre Arbeit als Generaloberin, Konzernchefin und Gottsucherin.
Die Studien über Soziale Arbeit und Katholische Theologie und die Auslandserfahrungen in England und Peru waren für ihren weiteren beruflichen Lebensweg sehr wertvoll. Die 48-jährige, gebürtige Münchnerin promovierte 2021 zusätzlich zur Doktorin der Philosophie im Fachbereich Palliative Care. Seit Anfang dieses Jahres wurde sie zur Generaloberin ihrer Kongregation gewählt. Sie ist damit letztverantwortlich für die Schwesterngemeinschaft und deren Einrichtungen in den Bereichen Bildung sowie Gesundheits- und Sozialwesen. In ihrem Vortrag gab sie einen spannenden Einblick in ihren gefüllten Terminkalender.
Kultur Nacht 2025
11.10.2025
Im Rahmen der Kultur Nacht Außerfern startete am 11. Oktober 2025 um 18:00 Uhr im Bichlbacher Zunftmuseum die "Huanza"-Veranstaltung mit dem Titel „Ein Abend für alle Sinne“. Nach einer Begrüßung durch den Obmann der Kulturrunde Bichlbach-Wengle-Lähn, Walter Feineler, erzählte Jürgen Gerrmann über das Bild der Großeltern, das sehr positiv ist und man meist vergisst, wie anstrengend und schwierig das Leben von Oma und Opa gewesen sein musste. Er erklärte, dass die Oma von Christine Schneider, der Künstlerin dieses Abends, für eine Generation steht, in der die Frauen doppelt so stark sein mussten wie in anderen. Christine Schneider erzählte, dass ihre Oma viel Leid erleben musste und auch eine harte Zeit in den Bergen hinter sich hatte. Was sie aber nie vergessen wird, ist, dass sie an manchen Tagen das Lied vom Edelweiß „Das schönste Bliamerl“ gesungen hat. Daher trägt die Ausstellung auch den Titel dieses Liedes und ist ganz ihrer Oma gewidmet. DREIFACHEGENIALITÄT. Zur Eröffnung der Ausstellung las Claudia Lang-Forcher von drei genialen Frauen. Sie begann mit einer Geschichte von Mileva Einstein-Maric, einer engagierten Physikstudentin, die aufgrund dessen, dass sie während des Studiums ihrem Mann, Albert Einstein, begegnete, es nie zur Physikerin und Mathematikerin geschafft hatte und was sie alles wegen ihm verloren hatte. Unter dem Titel „Doch dazwischen kam die Liebe“ erzählte sie nicht nur von dieser brillanten Wissenschaſtlerin, sondern auch die Geschichte von Dr. Anna Dengel, die sich für das, wofür sie sich begeisterte, einsetzte und so 50 Krankenhäuser gründete, auch wenn es schwer war. Weiters trug Claudia Lang-Forcher ein Interview mit einer Zwangsarbeiterin vor, die schließlich im Bezirk Reutte heiratete, um hierbleiben zu dürfen. Untermalt wurde diese Veranstaltung von Liedern, die von Ulrike Aicher geschrieben und gesungen wurden. Dabei erhielt sie Unterstützung von Eva-Maria Kleiner. Diese beiden Frauen begeisterten mit ihrem Gesang alle Besucher. QUER DURCHS AUSSERFERN.
Diese Ausstellung ist noch bis zum 12. Januar 2026 im Zunftmuseum Bichlbach zu den üblichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zu sehen.
Radio Tirol Sommerfrische
18.08.2025
Die RADIO TIROL SOMMERFRISCHE war am 18. August 2025 zu Gast im Zunftmuseum Bichlbach.
Ein Programmpunkt war das Zunftmuseum, das im historischen Alten Widum (erbaut 1761) direkt neben der Pfarrkirche untergebracht ist. Zwischen alten Werkbänken, Werkzeugen und kunstvollen Exponaten tauchten die Besucher/innen tief in die Geschichte der Außerferner Handwerker ein. Ab 1694 war Bichlbach der Mittelpunkt aller Außerferner Handwerker. Bei den Führungen mit Walter Feineler (Obmann der Kulturrunde Bichlbach) und Ernst Hornstein (Obmann des Museums Grünes Haus Reutte) wurde anschaulich erzählt, wie Zimmerer, Maurer, Maler, Stuckateure und Bildhauer einst ihr Handwerk ausübten. Paul Strolz (Obmann der Zunftbruderschaft) führte interessierte Besucher/innen in die Zunftkirche, die einzige Österreichs. Sie lauschten den kurzen Geschichte über die Entstehung der Handwerkszunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach und über den Bau der Zunftkirche St. Josef.
Besonderes Highlight war die Sonderausstellung der Fachschule für Kunsthandwerk und Design Elbigenalp unter dem Motto „Holz, Farbe, Kunst“. Farbenfroh und kreativ ging es auch im Kinderprogramm zu: Beim Steine bemalen und Schminken hatten die jüngsten Besucherinnen und Besucher ihre Freude.
Skilegende Niki Hosp, Historiker Peter Linser, Museumsdirektor Ernst Hornstein, Kulturobmann Walter Feineler, Bürgermeister Stefan Schwarz, Architekt Philipp Weinberger, Schuhmachermeister Franz Leitner und Zunftobmann Paul Strolz waren die Interviewpartner von Moderatorin Isabella Krassnitzer. Ein großes Lob an das gesamt ORF "Sommerfrische-Team" für die Abwicklung dieses Events!
Die Sonderausstellung „Holz, Farbe, Kunst“ kann noch bis 22. September 2025 täglich besucht werden. Freiwillige Spenden nehmen wir gerne entgegen.
Segnung Zunftstange
05.06.2025
In der Schulkapelle des Bildungszentrums LLA Imst fand die Segnung der neu angefertigten Zunftstange für die Tiroler Vergolder- und StaffiererInnen statt. Dieses einzigartige Kunstwerk wurde von Schülerinnen der Fachschule für Kunsthandwerk und Design, Elbigenalp, entworfen und angefertigt. Eine würdige Segnungszeremonie hatten sich Schüler wie Lehrkräfte redlich verdient, denn seit Schulbeginn war man in Elbigenalp damit beschäftigt, diese Zunftstange zu kreieren. „Die Arbeitsschritte sind so aufwändig, dass ein Werkstück allein aufgrund der Technik mit der Zeit immer mehr an Wert gewinnt.“ Insgesamt waren die Schülerinnen Pia und Melissa damit beschäftigt, in zwölf bis vierzehn Arbeitsschritten Gold aufzulegen und letztlich zu polieren. Das Blattgold stammt von Wiener Blattgoldschlägereien. An der Zunftstange wurde eine Legierung aus 23 1/2 Karat verwendet.
Zur Feier kamen neben dem Imster Dekan Franz Angermayer auch Pater Jakob Wegscheider aus dem Franziskanerkloster Brixen und Pfarrer Johannes Hohenwarter vom Stift Wilten, beides gelernte Vergolder. Selbst Berufsgruppensprecher Markus Bauer war aus Krems mitsamt der Österreichischen Zunftstange angereist. Alle Imster Zünfte ließen es sich nicht nehmen und beehrten die Segnung ebenfalls mit ihrer Anwesenheit, samt ihren Zunftstangen. Der Hausherr der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt, Direktor DI Thomas Moritz, trug mit seinem Personal ebenso zum Gelingen dieser außergewöhnlichen Feier bei.