Mitglieder des Vorstandes
Konstituierung des neuen Vereines "Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach" mit Neuwahlen am 19. März 2025.
VORSTAND
Obmann: Herr Paul Strolz
Obmann-Stellvertreter: Herr Ernst Hornstein
Schriftführerin: Frau Mag. Birgit Maier-Ihrenberger
Kassierin: Frau Brigitte Hornstein
Kustos: Herr Klaus Ziernhöld
Chronist: Herr Jürgen Gerrmann
Pfarrer von Bichlbach: Herr Mag. Tomasz Kukulka
Bürgermeister von Bichlbach: Herr Stefan Schwarz
Obmann der Kulturrunde Bichlbach-Lähn-Wengle: Herr Walter Feineler
Kassaprüfer: Herr Manfred Saurer, Herr Johann Strolz,
Schirmherrschaft:
Bischof der Diözese Innsbruck: Herr MMag. Hermann Glettler
Dekan des Dekanats Breitenwang: Herr Mag. Franz Neuner
Landeshauptmann von Tirol: Herr Anton Mattle
Kraft ihres Amtes gehören der Pfarrer von Bichlbach, der Dekan des Dekanats Breitenwang und der Obmann der Kulturrunde Bichlbach-Lähn-Wengle dem Vorstand an und unterliegen nicht dem Wahlrecht durch die Generalversammlung (werden nicht gewählt).
Präsidenten von 1982
Restaurierungsausschuss Obmann
19. März 1977 bis 19. März 1982 Josef STROLZ
Neukonstruierung des Bruderschaftsrates Geschäftsführende Präsidenten 1982 bis 2025
19. März 1982 bis 19. März 1985 Ingenieur Herbert SAURER
19. März 1985 bis 19. März 1991 Bürgermeister Albert LINSER
19. März 1991 bis 19. März 1997 Baumeister Erich HEISERER
19. März 1997 bis 19. März 2003 Zimmermeister Manfred SAURER
19. März 2003 bis 19. März 2015 Bürgermeister Klaus ZIERNHÖLD
19. März 2015 bis 19. März 2025 Paul STROLZ
19. März 2025 bis 19. März 2028 Paul STROLZ (Konstituierung des Vereins "Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach" mit Neuwahlen).
Mitgliedschaft bei der Zunftbruderschaft
Werden auch Sie Mitglied beim Verein "Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach".
Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag von € 20,- p.a. unterstützen Sie die Bemühungen zur Sanierung und Erhaltung der einzigen Zunftkirche in Österreich. Und so einfach geht es: Füllen Sie bitte die Beitrittserklärung im nachfolgenden Beitrittsformular aus und senden diese an: info@zunftbruderschaft.at oder per Post an: Paul Strolz, Lechtaler Straße 38c, 6600 Lechaschau. Herzlichen Dank!
Sozialpreisträger 2009 bis 2025
Im März 2009 wurde die jährliche Vergabe eines Sozialpreises "Dach der St. Josefbruderschaft" beschlossen!
Mit diesem Sozialpreis werden seit 2010 herausragende Leistungen im Bereich des Sozialwesens mit regionalem Bezug, unter Berücksichtigung der Inhalte eines christlich-sozialen-Weltbildes, ausgezeichnet. Dies betrifft sowohl Privatinitiativen physischer Personen, als auch Initiativen von sozialen Gruppierungen, Vereinen oder sonstigen Personengesellschaften. Dieser SOZIALPREIS wird jährlich bei der Generalversammlung der St. Josefsbruderschaft vergeben und ist ein symbolischer Preis.
19. März 2010 Rotes Kreuz Reutte (Herr GF Mag. Dr. Matthias König)
19. März 2011 Paulusladen Reutte (Herr Obmann Karl Gratl)
19. März 2012 Barmherzigen Schwestern Reutte (Frau GO Mag. Dr. Gerlinde Maria Kätzler)
19. März 2013 Miteinander-Füreinander – Hand in Hand Höfen (Herr Obmann Werner Platter und Roswitha Hammerle)
19. März 2014 Kriseninterventionsteam Reutte (Herr GF Mag. Dr. Mathias König)
19. März 2015 Heiterwanger Frauen (Frau Obfrau Anita Kramer)
19. März 2016 Herr Ing. Reinhard Heiserer (Initiator und GF Jugend eine Welt, Don Bosco)
19. März 2017 Palliativ-Team Außerfern (Frau Erika Petz-Mattes und Frau Dr. Renate Wörle)
19. März 2018 Vinzenz Gemeinschaft Region Reutte (Frau Obfrau Gertrud Köck und Reinhard Beck)
19. März 2019 Herr Monsignore Altdekan Ernst Pohler †20.09.2023
19. März 2020 ABSAGE wegen C19
19. März 2021 ABSAGE wegen C19
19. März 2022 Lions Club Reutte (Herr Präsident Dr. Walter Bachlechner und Team)
19. März 2023 BASIS Frauenservice und Familienberatung Außerfern (Frau GF Evelyn Mages und Team)
19. März 2024 Herr Cons. Pfarrvikar Donatus Wagner
19. März 2025 Rotary Club Füssen-Reutte (Frau Präsidentin Cornelia Wentzler und Team)
Vorschläge für auszuzeichnende Personen bzw. Institutionen können bis 15. September jeden Jahres beim Obmann des Vereins Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach eingebracht werden: info@zunftbruderschaft.at
Datenschutzgrundverordnung Kurzfassung
Die Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt freiwillig. Die Daten werden in der Mitgliederdatei der Zunftbruderschaft gespeichert. Wir verwenden diese Daten ausschließlich dazu, um Ihnen Informationen über die Zunftbruderschaft/Zunftkirche zu übermitteln. Eine Weitergabe an Dritte wird nicht erfolgen. Sie können die Einwilligung zur Speicherung und Verwendung Ihrer Daten jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen und Auskunft zu Ihren gespeicherten Daten erhalten. Wenn Sie nicht möchten, dass wir Ihre personenbezogenen Daten speichern und für den Zweck der Mitgliederinformation verwenden, dann teilen Sie uns das bitte in einem formlosen Schreiben mit oder an info@zunftbruderschaft.at
Zunftfeier und Generalversammlung 2026
19.03.2026
Gemäß unserer jahrhundertelangen Tradition findet die Generalsversammlung am Josefstag: Donnerstag, 19. März 2026 statt.
18:00 Uhr FESTGOTTESDIENST in der Zunftkirche Bichlbach, zelebriert von Dekan Franz Neuner und Pfarrer Tomasz Kukulka, musikalisch begleitet von „Chorisma.“ 19:00 Uhr
GENERALVERSAMMLUNG im Dorfheim Bichlbach.
Tagesordnung: Begrüßung I Tätigkeitsberichte I Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer I Entlastung des Vorstandes I Verleihung Sozialpreis 2026 an „Benefiz Zwischentoren Region 50“ Laudator: Rudolf Fröhlich I Vorschau I Grußworte Ehrengäste und Allfälliges. Bei einer Brotzeit findet der Abend einen geselligen Ausklang.
Hinter unserer Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach liegt ein arbeits- und ereignisreiches, aber auch sehr erfolgreiches Jahr. Die Dachsanierung und Renovierung unserer Zunftkirche haben uns alle gefordert. Insgesamt mussten € 123.000,- dafür aufgewendet werden. Nach Monaten intensiver Arbeit konnten wir dieses Projekt glücklich und unfallfrei abschließen: Die Zunftkirche erstrahlt in neuem Glanz! Nochmals ganz herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben. Auf diese Meilensteine wollen wir wie gewohnt bei unserer Generalversammlung zurückblicken.
Dankgottesdienst
23.11.2025
Nach erfolgreicher und unfallfreier Sanierung/Renovierung des historischen Gebäudes „Zunftkirche zu St. Josef“ feierte die Bevölkerung am Christkönigsonntag, 23. November 2025 in der Zunftkirche Bichlbach einen Dankgottesdienst. Pfarrer Tomasz Kukulka bedankte sich im Namen der Pfarre für die von der Ferne sichtbar und gelungenen Instandhaltungsarbeiten, mit einem Investitionsvolumen von € 123.000,-. Die Messfeier wurde vom Bläserensemble "Markus Hosp und Freunde" musikalisch begleitet. Die Musiker aus verschiedenen Bundesländern erzeugten Emotionen und ließen Gänsehautmomente aufkommen. Ein sehr gemeinschaftlich gelungenes Fest der Freude und Dankbarkeit!
Obmann Paul Strolz bedankte sich bei allen Handwerkern und den Förderern und Spendern ohne deren Unterstützung so ein Projekt unmöglich ist. Er meinte: "Wer bei der Kultur spart, vergisst sich selbst!" Für den Obmann und sein Team ist Bichlbach als Ort lebendiger Kulturvermittlung eine sinnvolle Aufgabe. Zunftkirche, Zunftmuseum, Zunfthaus, Pfarrkirche zum Hl. Lorenz und die Pestkapelle sind ein kulturelles Ensemble. Ein Erfahrungsraum, der Identität stiftet und gesellschaftliche Entwicklungen spiegelt. Sind wir darauf stolz, dass wir gemeinsam das kulturelle Erbe unserer Vorfahren weiterführen und -leben dürfen." Obmann Strolz zitierte als Abschluss ein Zitat aus dem Buch 300 Jahre Zunftbruderschaft St. Josef (1994) von Bischof Dr. Reinhold Stecher: „Die Zunftkirche ist nicht aus dem Reichtum irgendeines adeligen Geschlechtes, sondern aus dem großen Miteinander gewachsen. Und so bleibt sie nicht nur ein Schmuckstück der Heimat, sondern ein zeitloses Vorbild unserer Kirche. Mit einem Dank an alle, die diese Zunftkirche tragen!"
Neueindeckung Schindeldach
22.11.2025
Sanierung der Zunftkirche erfolgreich und unfallfrei abgeschlossen
Die altehrwürdige Zunftkirche St. Josef zu Bichlbach erstrahlt weithin in neuem Glanz: Ende Oktober 2025 wurden die Arbeiten der Neueindeckung des Schindeldaches, des Turmes, der Fassade, der feuchten Stellen im Innenbereich und der Spenglerarbeiten erfolgreich und unfallfrei abgeschlossen.
Mit einem Dankgottesdienst am 23. November 2025 feierten die Zunftmitglieder und die gesamte Bevölkerung den unfallfreien Ablauf der Sanierung. Pfarrer Tomasz Kukulka würdigte in seiner Predigt den Einsatz vieler HelferInnen. Paul Strolz, Obmann der Handwerkszunftbruderschaft St. Josef, bedankte sich bei allen beteiligten Firmen: Astner Holzschindeln aus Wiesing, Zimmerei-Holzbau Poberschnigg aus Lermoos, Malerei – Vergoldung Hornstein aus Reutte, Spenglerei Strigl aus Pflach, Außerferner Gerüstbau aus Lechaschau, und bei den Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde Bichlbach und Klaus Ziernhöld.
Ein dankerfülltes Vergelt’s Gott sendete Strolz an diverse Förderstellen des Landes und an diverse Körperschaften: Kirchliches Bauen Diözese, Landesgedächtnisstiftung, Bundesdenkmalamt, Kulturabteilung Tirol, Agrargemeinschaft und Gemeindegutagrargemeinschaft Bichlbach, Planungsverband Zwischentoren, Tiroler Zugspitz Arena, Fonds für Umwelt.Soziales.Kultur der Raiffeisenbank Oberland-Reutte, Pensionistenverband Bichlbach, Gemeinde Bichlbach und den zahlreichen SpenderInnen. Strolz betonte: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele. Sind wir darauf stolz, dass wir gemeinsam das kulturelle Erbe unserer Vorfahren weiterführen und -leben dürfen – wer bei der Kultur spart, vergisst sich selbst - Kultur ist nicht vergänglich!“
Im Lauf der Jahrzehnte setzten Wind und Wetter dem Schindeldach, der Fassade, dem Turm und den Regenabflussrohren gewaltig zu. Bei einer Renovierung eines solch alten Bauwerks (die Zunftkirche wurde 1710 erbaut und vor 51 Jahren grundlegend saniert) ist man vor Überraschungen natürlich nie gefeit, deshalb dauerten die Arbeiten von Juli bis Oktober 2025. Unvorhersehbaren Arbeiten konnten nicht im ursprünglichen Budget enthalten sein. „Und daher erhöhten sich die Kosten auf € 123.000,-“ erklärte Obmann Strolz.
Tinzltag Imst
22.11.2025
Beim "Tinzltag" der Fuhrleutezunft Imst waren Klaus Ziernhöld, Walter Feineler und Paul Strolz vertreten. Auch der "Kappler Handwerkerverein" war zu Gast in Imst. Um 9:00 Uhr fand der Gottesdienst in der Imster Stadtpfarrkirche statt und danach gings zur Zunftversammlung ins Hotel Hirschen.
Zu Gast bei der Zunft
15.10.2025
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei der Zunft“ erzählte Barbara Flad, die Leiterin der in Zams beheimateten Kongregation der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul, am Mittwoch, 15. Oktober, um 19 Uhr im Dorfheim Bichlbach über ihre Arbeit als Generaloberin, Konzernchefin und Gottsucherin.
Die Studien über Soziale Arbeit und Katholische Theologie und die Auslandserfahrungen in England und Peru waren für ihren weiteren beruflichen Lebensweg sehr wertvoll. Die 48-jährige, gebürtige Münchnerin promovierte 2021 zusätzlich zur Doktorin der Philosophie im Fachbereich Palliative Care. Seit Anfang dieses Jahres wurde sie zur Generaloberin ihrer Kongregation gewählt. Sie ist damit letztverantwortlich für die Schwesterngemeinschaft und deren Einrichtungen in den Bereichen Bildung sowie Gesundheits- und Sozialwesen. In ihrem Vortrag gab sie einen spannenden Einblick in ihren gefüllten Terminkalender.
Kultur Nacht 2025
11.10.2025
Im Rahmen der Kultur Nacht Außerfern startete am 11. Oktober 2025 um 18:00 Uhr im Bichlbacher Zunftmuseum die "Huanza"-Veranstaltung mit dem Titel „Ein Abend für alle Sinne“. Nach einer Begrüßung durch den Obmann der Kulturrunde Bichlbach-Wengle-Lähn, Walter Feineler, erzählte Jürgen Gerrmann über das Bild der Großeltern, das sehr positiv ist und man meist vergisst, wie anstrengend und schwierig das Leben von Oma und Opa gewesen sein musste. Er erklärte, dass die Oma von Christine Schneider, der Künstlerin dieses Abends, für eine Generation steht, in der die Frauen doppelt so stark sein mussten wie in anderen. Christine Schneider erzählte, dass ihre Oma viel Leid erleben musste und auch eine harte Zeit in den Bergen hinter sich hatte. Was sie aber nie vergessen wird, ist, dass sie an manchen Tagen das Lied vom Edelweiß „Das schönste Bliamerl“ gesungen hat. Daher trägt die Ausstellung auch den Titel dieses Liedes und ist ganz ihrer Oma gewidmet. DREIFACHEGENIALITÄT. Zur Eröffnung der Ausstellung las Claudia Lang-Forcher von drei genialen Frauen. Sie begann mit einer Geschichte von Mileva Einstein-Maric, einer engagierten Physikstudentin, die aufgrund dessen, dass sie während des Studiums ihrem Mann, Albert Einstein, begegnete, es nie zur Physikerin und Mathematikerin geschafft hatte und was sie alles wegen ihm verloren hatte. Unter dem Titel „Doch dazwischen kam die Liebe“ erzählte sie nicht nur von dieser brillanten Wissenschaſtlerin, sondern auch die Geschichte von Dr. Anna Dengel, die sich für das, wofür sie sich begeisterte, einsetzte und so 50 Krankenhäuser gründete, auch wenn es schwer war. Weiters trug Claudia Lang-Forcher ein Interview mit einer Zwangsarbeiterin vor, die schließlich im Bezirk Reutte heiratete, um hierbleiben zu dürfen. Untermalt wurde diese Veranstaltung von Liedern, die von Ulrike Aicher geschrieben und gesungen wurden. Dabei erhielt sie Unterstützung von Eva-Maria Kleiner. Diese beiden Frauen begeisterten mit ihrem Gesang alle Besucher. QUER DURCHS AUSSERFERN.
Diese Ausstellung ist noch bis zum 12. Januar 2026 im Zunftmuseum Bichlbach zu den üblichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zu sehen.
Radio Tirol Sommerfrische
18.08.2025
Die RADIO TIROL SOMMERFRISCHE war am 18. August 2025 zu Gast im Zunftmuseum Bichlbach.
Ein Programmpunkt war das Zunftmuseum, das im historischen Alten Widum (erbaut 1761) direkt neben der Pfarrkirche untergebracht ist. Zwischen alten Werkbänken, Werkzeugen und kunstvollen Exponaten tauchten die Besucher/innen tief in die Geschichte der Außerferner Handwerker ein. Ab 1694 war Bichlbach der Mittelpunkt aller Außerferner Handwerker. Bei den Führungen mit Walter Feineler (Obmann der Kulturrunde Bichlbach) und Ernst Hornstein (Obmann des Museums Grünes Haus Reutte) wurde anschaulich erzählt, wie Zimmerer, Maurer, Maler, Stuckateure und Bildhauer einst ihr Handwerk ausübten. Paul Strolz (Obmann der Zunftbruderschaft) führte interessierte Besucher/innen in die Zunftkirche, die einzige Österreichs. Sie lauschten den kurzen Geschichte über die Entstehung der Handwerkszunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach und über den Bau der Zunftkirche St. Josef.
Besonderes Highlight war die Sonderausstellung der Fachschule für Kunsthandwerk und Design Elbigenalp unter dem Motto „Holz, Farbe, Kunst“. Farbenfroh und kreativ ging es auch im Kinderprogramm zu: Beim Steine bemalen und Schminken hatten die jüngsten Besucherinnen und Besucher ihre Freude.
Skilegende Niki Hosp, Historiker Peter Linser, Museumsdirektor Ernst Hornstein, Kulturobmann Walter Feineler, Bürgermeister Stefan Schwarz, Architekt Philipp Weinberger, Schuhmachermeister Franz Leitner und Zunftobmann Paul Strolz waren die Interviewpartner von Moderatorin Isabella Krassnitzer. Ein großes Lob an das gesamt ORF "Sommerfrische-Team" für die Abwicklung dieses Events!
Die Sonderausstellung „Holz, Farbe, Kunst“ kann noch bis 22. September 2025 täglich besucht werden. Freiwillige Spenden nehmen wir gerne entgegen.
Segnung Zunftstange
05.06.2025
In der Schulkapelle des Bildungszentrums LLA Imst fand die Segnung der neu angefertigten Zunftstange für die Tiroler Vergolder- und StaffiererInnen statt. Dieses einzigartige Kunstwerk wurde von Schülerinnen der Fachschule für Kunsthandwerk und Design, Elbigenalp, entworfen und angefertigt. Eine würdige Segnungszeremonie hatten sich Schüler wie Lehrkräfte redlich verdient, denn seit Schulbeginn war man in Elbigenalp damit beschäftigt, diese Zunftstange zu kreieren. „Die Arbeitsschritte sind so aufwändig, dass ein Werkstück allein aufgrund der Technik mit der Zeit immer mehr an Wert gewinnt.“ Insgesamt waren die Schülerinnen Pia und Melissa damit beschäftigt, in zwölf bis vierzehn Arbeitsschritten Gold aufzulegen und letztlich zu polieren. Das Blattgold stammt von Wiener Blattgoldschlägereien. An der Zunftstange wurde eine Legierung aus 23 1/2 Karat verwendet.
Zur Feier kamen neben dem Imster Dekan Franz Angermayer auch Pater Jakob Wegscheider aus dem Franziskanerkloster Brixen und Pfarrer Johannes Hohenwarter vom Stift Wilten, beides gelernte Vergolder. Selbst Berufsgruppensprecher Markus Bauer war aus Krems mitsamt der Österreichischen Zunftstange angereist. Alle Imster Zünfte ließen es sich nicht nehmen und beehrten die Segnung ebenfalls mit ihrer Anwesenheit, samt ihren Zunftstangen. Der Hausherr der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt, Direktor DI Thomas Moritz, trug mit seinem Personal ebenso zum Gelingen dieser außergewöhnlichen Feier bei.
Zunftfeier und Bruderschaftsversammlung 2025
19.03.2025
Historischer Tag für die Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach: Die Zunftversammlung am Josefitag (19. März 2025) gab im Dorfheim Bichlbach der Veränderung der Rechtsform ihren Segen: Die bislang kirchliche Vereinigung fungiert nun als öffentlich-rechtlicher, gemeinnütziger Verein. Die Ziele bleiben dieselben, und auch die Tradition der Verleihung des seit 2010 vergebenen Sozialpreises wird beibehalten. Heuer ging er an den Rotary-Club Reutte-Füssen, der 1968 als erster länderübergreifender Club Europas gegründet wurde. Der frühere Reuttener Bezirkshauptmann Dr. Dietmar Schennach führte als Laudator zahlreiche karitative Projekte an, die in diesen 57 Jahren unterstützt wurden. Präsident RA Dr. Christian Tschiderer (Vierter von rechts), sein Vorgänger Dr. Michael Kehl (Dritter von rechts) und seine designierte Nachfolgerin Cornelia Wentzler (Vierte von links) freuen sich sehr darüber. Laudator Dr. Dietmar Schennach, Dekan Mag. Franz Neuner, Zunft-Präsident Paul Strolz sowie die Pfarrer Tomasz Kukulka und Donatus Wagner (von links) gratulierten herzlich.
Mit der Umwandlung der Rechtsform zeigten sich alle bisherigen Mitglieder einverstanden. Laut Paul Strolz, dem geschäftsführenden Präsidenten, wurde dieser Schritt nötig, weil die 1977 wiedergegründete Bruderschaft unter dem damaligen Bischof Dr. Paul Rusch als kirchliche Vereinigung ins Leben gerufen worden sei. Im mittlerweile überarbeiteten kirchlichen Gesetzbuch komme der entsprechende Paragraf indes nicht mehr vor: „Wir benötigen aber eine rechtliche Grundlage für unsere Arbeit.“ Und das sei der neu gegründete Verein. Schennach verwies auch auf die dringend nötige Dachsanierung: „Wir brauchen viel Kraft, um das Kulturgut Zunftkirche zu erhalten. Öffentliche Förderungen können wir nur bekommen, wenn wir eine Rechtspersönlichkeit sind.“ An den Zielen der Zunftbruderschaft (nicht zuletzt der Erhalt der einzigen Zunftkirche Österreichs) ändere sich durch diesen Schritt nichts.
Der Bruderschaftsrat wird zum Vereinsvorstand
Der Bruderschaftsrat firmiert künftig als Vorstand. Dieses neunköpfige Gremium setzt sich nach den Neuwahlen wie folgt zusammen: Obmann Paul Strolz; Vize-Obmann Ernst Hornstein; Schriftführerin Mag. Birgit Maier-Ihrenberger; Kustos: Klaus Ziernhöld; Kassiererin: Brigitte Hornstein; Chronist: Jürgen Gerrmann. Hinzu kommen qua Amtes Bichlbachs Pfarrer (Tomasz Kukulka) und Bürgermeister (Stefan Schwarz) sowie der Obmann der örtlichen Kulturrunde (Walter Feineler). Als Schirmherren fungieren Bischof MMag. Hermann Glettler, Dekan Mag. Franz Neuner und Landeshauptmann Anton Mattle. Mit großem Dank wurden Dekan Franz Neuner, Dr. Dietmar Schennach, Wolfgang Winkler, Johann Hosp, Johann und Simon Strolz, Andrea Schindl, Manfred Saurer und Helmut Lagg verabschiedet, die jahrzehntelang im Bruderschaftsrat wertvolle Arbeit geleistet hatten.
In Memoriam Lorenz Wacker
04.11.2024
In Memoriam Herrn Kassier und Zunftprobst Lorenz Wacker *02.08.1943 - †04.11.2024
Die Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach verliert mit Herrn Lorenz Wacker einen treuen, verlässlichen Weggefährten. Sowohl die Zunftbruderschaft als auch die Zunftkirche waren seine Herzensprojekte. Lorenz hinterließ auf seinem Lebensweg sichtbare Spuren. Schon bei den anfänglichen Renovierungsarbeiten 1973 war er Kassier und das bis zu seinem Ableben. Als Zunftprobst sperrte Lorenz täglich die Zunftkirche auf und zu, mit seiner Gattin Marlene sorgte er sich um die Ordnung und Sauberkeit, um den Blumenschmuck und räumte rund um die Zunftkirche auf. Selbst den Weg zur Kirche befreite Lorenz im Winter vom Schnee. Die Gedenkkerzen wurden entsorgt und neue bestellt, das Besucherbuch gepflegt und erneuert. Er war es auch, der die Idee einer Zunftkrippe hatte und seitdem schmückt diese in der Weihnachtszeit den Innenraum. Das alles, und vieles mehr war Lorenz.
Bei den unzähligen Führungen spürte jeder, dass Lorenz das Erzählte auch selbst lebte, leidenschaftlich. Er hatte eine Ahnung von dem, was er den Menschen an Geschichten rund um den Bau, die Sanierung und Erhaltung dieses barocken Juwels erzählte. Und genauso war es beim Thema Zunft- und Handwerksbruderschaft. Auch im Zunftmuseum/-haus und in der Pfarrkirche St. Laurentius fühlte er sich wie zu Hause und begeisterte die Besucherinnen und Besucher mit seinem Wissen. Mit viel Charme erzählte er auch einige Anekdoten, humorvoll vorgetragen und immer mit einem verschmitztem Lächeln im Gesicht. Das erfüllte ihn mit Stolz und inniger Dankbarkeit. Von 1973 bis 2024 war Lorenz eine tragende Säule der Bichlbacher Zunftbruderschaft St. Josef und der Zunftkirche und das bis zu seinem Tod. Für sein unermüdliches Wirken, Walten und Pflichtbewusstsein werden wir Lorenz in bester Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Lorenz, Ruhe in Frieden.